12. Oktober 2008, von

Piep: Waran kann Englisch!

Hatte ich neu­lich bereits (mit unter­drück­tem Ent­set­zen) fest­ge­stellt, dass der ame­ri­ka­ni­sche Prä­si­dent­schafts­kan­di­dat John McCain die­sen Blog liest (siehe→ Kar­rie­ren), so darf ich jetzt die Liste illus­trer inter­na­tio­na­ler Gäste auf den Plapper­sei­ten der Wet­terau um «Wawa» erwei­tern:  Wawa kom­men­tiert meine Anmer­kun­gen im Arti­kel «Piep!» über Ching Hais erstaun­li­che Fähig­keit, tele­pa­thisch mit Tie­ren zu kom­mu­ni­zie­ren.

Sie den­ken bei «Wawa» sofort an den Waran aus «Urmel aus dem Eis»?  Keine schlechte Intui­tion und abso­lut pas­send, denn auch in die­sem Klas­si­ker der Augs­bur­ger Pup­pen­kiste geht es um Kom­mu­ni­ka­tion zwi­schen Mensch und Tier.  Im Gegen­satz zu Frau Hai kann Haba­kuk Tiba­tong in ech­ter Spra­che mit Urmel, Wutz, Ping, Schusch und dem See­ele­fan­ten kom­mu­ni­zie­ren.  Und mit Wawa.  So erfah­ren wir aus ers­ter Hand, dasch es unter Tie­ren schiem­lich häu­fög Fprach­feh­ler gibt.  Ver­mut­lich ist das bei Frau Hais Piep­mät­zen nicht anders — als ein­fühl­sa­mer Mensch ver­rät sie das aber nicht.  Hach:  Mit Tie­ren Gesprä­che füh­ren — eine tolle, auf­re­gende Sache (ins­be­son­dere, wenn man dar­über Bücher an die Sek­ten­an­hän­ger ver­kau­fen kann) …

Die eigent­li­che lin­gu­is­ti­sche Sen­sa­tion ist aber:  Wawa schreibt Eng­lisch.  Dass ein aus Augs­burg stam­men­der Waran Inter­net­an­schluss hat, eine Tas­ta­tur bedie­nen kann und mit der Maus per Du ist, mutet in der heu­ti­gen Zeit als selbst­ver­ständ­lich an.  Aber Fremd­spra­chen­kennt­nisse bei Tie­ren?  Das ist mir neu.

Die klei­nen sprach­li­chen Feh­ler in sei­nem Kom­men­tar seien dem put­zi­gen Schup­pen­tier ver­zie­hen, denn es äus­sert sich der­mas­sen posi­tiv, ja gera­dezu enthu­si­as­tisch über mei­nen Blog („hund­reds of thousands of … readers“), dass ich es ihm nach­sehe.  Im Gegen­satz zur tief­schür­fend erleuch­tet kom­men­tie­ren­den Niki aus Wien (Zitat: „Gei­sel der Mensch­heit“ — also ich habe keine Gei­seln genom­men, viel­leicht Frau Hai?) schlägt sich unser klei­ner Waran gar nicht so schlecht.

Zudem gibt es ja auch Hilfe für Wawa und Kum­pa­nen:  Die kur­zen sprech­erzie­he­ri­schen Exkur­sio­nen des Fal­ken­horst sind bereits Legende.  Hier ein beein­dru­cken­des Bei­spiel des enga­giert kom­mu­ni­zie­ren­den Froschn:

 

Ob der Froschn auch etwas für durch­ge­knallte Hai-Anhän­ge­rIn­nen oder die erlauchte Dame sel­ber auf Lager hat?  Gebrau­chen könnte sie es, wenn man ihr (in schi­ckem Flug­be­glei­te­rin­nen-Kos­tüm von Ger­man Wings?) eine Weile lauscht.  Ich ver­mute aber, dass selbst der wackere Fal­ken­horst bei die­ser reli­giös-ver­bräm­ten Ikone auf­ge­ben müsste.

Ande­rer­seits:  Tritt nicht Frau Hai in einer Neben­rolle bei Frosch und Maul­wurf auf?  Ich erkenne im fol­gen­den Link eine frap­pante Ähn­lich­keit zwi­schen ihr und Rapante.

Autschn!

-fj

2 Kommentare auf "Piep: Waran kann Englisch!"

  1. Warane sind schon kom(m)ode Tier­chen.

  2. Frank J. sagt:

    Die­ser Arti­kel zieht die Spam­bots an wie … die Flie­gen. Ich schalte bes­ser mal die Kom­men­tare ab.

    -Frank