27. September 2009, von

Bum budi bum (II)

Im Artikel Bum budi bum (I) wies ich auf die immense Lärmbelästigung der Anwohner durch die Zeltfeiern in Bingenheim am 18. und 19. September 2009 hin.  Dazu haben sich drei offenbar Beteiligte in Kommentaren geäussert.


Na, das gibt doch Anlass zu Hoffnung!  Ich hatte weitaus harschere Beschimpfungen als «Ignorant», «Frechheit» und geschmacklosere Unterstellungen als «SÜD» (das steht  wohl für «Samenüberdruck») erwartet.  Die Kommentare zum Artikel Bum budi bum sind für die Streit-«Kultur» im Internet relativ zurückhaltend — aber in der Substanz doch erschreckend schwach.

Im Vordergrund steht bei den Kommentatoren weitgehend nicht die Absicht eines verständigen Diskurses, sondern erkennbar der Versuch einer persönlichen Herabsetzung des Autors.  Deutlich wird auch die Einschätzung, dass den Schreibern ein Freizeitangebot für junge Leute wichtig ist und ihrer Meinung nach Andere die damit verbundene Belästigung zu ertragen haben.  Am besten klaglos — denn bereits die blosse Thematisierung meiner Bedenken wird mir zur Last gelegt.

Was völlig fehlt ist eine neugierige Analyse:  Wie ist die rechtliche Situation, wie die Aussage der genehmigenden Behörde?  Ich kann diesbezüglich ein wenig nachhelfen:

Das Ordnungsamt Echzell hat in einem Telefonat bestätigt, dass es die Genehmigungen für die Veranstaltungen erteilte — gleichzeitig hat es aber eingeräumt, dass bei Anwendung des hier anzuwendenden Bundesimmissionsschutzgesetzes solche Events generell nicht genehmigt werden dürften.  Da das nicht hinnehmbar sei, habe man die Genehmigungen trotzdem erteilt.

Hmm, das lässt mich stutzen:  Das Ordnungsamt weiss, dass solche Veranstaltungen regelmässig den zulässigen Lärmpegel überschreiten.  Trotzdem erteilt es Genehmigungen dafür.  Nur, damit wir es nicht vergessen:  Auf der einen Seite wollen einige Menschen einem Freizeitvergnügen nachgehen.  Dadurch werden auf der anderen Seite andere Menschen um die Nachtruhe gebracht, die sie für ein erholsames Wochenende oder für die Ausübung ihres Berufs am nächsten Morgen benötigen.  Eine Abwägung dieser kollidierenden Werte scheint mir nicht so einfach zu sein, wie es sich die Kommentatoren in ihren Beiträgen machen.

Noch ein weiterer Punkt macht mich nachdenklich:  Natürlich wurde mit der Durchführung der Veranstaltungen «etwas für die Jugendlichen getan».  Im Gespräch mit dem Ordnungsamt Echzell wurde aber auch deutlich, dass wohl vielmehr etwas für die Vereinskasse der Veranstalters, der KSV Bingenheim getan werden sollte.  Der kurze Nenner:  Weil der Verein knapp bei Kasse ist, nahm das Ordnungsamt in Kauf, dass die Nachtruhe in der Gegend gestört wurde.  Hier wird auch deutlich, warum der Vereinsvorsitzende so dünnhäutig auf meine Fragen nach der Veranstaltung reagiert (siehe erster Bericht) und sogar handgreiflich wurde:  Es war handfestes wirtschaftliches Interesse, das im Vordergrund stand.  Der Verein kann laut Ordnungsamt aus Mitgliederbeiträgen nicht finanziert werden.

Dass die Anwohner einen im Bundesimmissionsschutzgesetz verankerten Anspruch auf ungestörte Nachtruhe haben, ist auch beim Ordnungsamt unstrittig.  In der Werteabwägung wurde hier jedoch der (woraus abgeleitete?) Anspruch einer Gruppe junger Menschen auf zwei unbestritten zu laute Feiern mit ebenso unbestrittenen Gesetzesverstössen höher eingestuft.  Das ist nicht nur ein sachlicher Fehler und eine rechtliche Fehleinschätzung, sondern auch eine klare Bevorzugung eines Teils der Bevölkerung — zu Lasten eines anderen.

Aus meiner Sicht ist es völlig unhaltbar, für solche Veranstaltungen eine Genehmigung ohne strikte Lärmauflagen zu erteilen.  Wenn, wie in Bingenheim, laut Ordnungsamt keine Halle zur Verfügung steht, dann muss man entweder sicherstellen, dass dem Anwohnerschutz genügt wird — oder man darf solche Veranstaltungen nicht genehmigen.  Alternativ hätte man eine Halle ausserhalb Bingenheims benutzen können — der Weg dorthin sollte für Teilnehmer zumutbar sein.

Auch wenn die Kommentatoren das nicht glauben:  Ich habe nichts dagegen, dass junge Menschen feiern und Spass haben.  Dass dabei aber der Respekt vor Anderen auf der Strecke bleibt und deren Recht auf ungestörte Nachtruhe wissentlich missachtet wird, ist kein tolerierbarer Zustand.

-fj

PS.  Übrigens:  Mein bevorzugter Metzger war da, am Samstagabend auf dem Konzert in Bingenheim.  Er fand die Musikgruppe gut — aber unterhalten habe man sich kaum können, meinte er.  Im Zelt war Schreien angesagt.

14 Kommentare auf "Bum budi bum (II)"

  1. Katrin sagt:

    man geht ja auch nicht auf ein konzert um sich zu unterhalten! kann man denn nicht mal ein auge zudrücken wenn so ein event bloß ab und an mal ist? mal ganz ehrlich, es ist wirklich unnötig sich so sehr darüber aufzuregen!

  2. Frank J. sagt:

    @Katrin:

    Was jemand bei einem Konzert macht, ob man ein paar Worte wechseln will oder nicht, ist sicher jedem selbst überlassen, meinst Du nicht? Mir sind jedenfalls keine Regeln bekannt, nach denen man bei einer Musikveranstaltung generell schweigen muss. Zudem war der Hinweis lediglich als Beleg gedacht, wie laut es war. Und das haben selbst Menschen so empfunden, denen das Konzert am Samstag gefallen hat.
    Ein Auge zudrücken — genau das konnten viele Anwohner nicht, selbst wenn sie es gewollt hätten: Sie fanden keinen Schlaf. Dafür hat nicht nur die laute Musik gesorgt, sondern auch noch das rücksichtslose Verhalten mancher Konzertbesucher mit lärmender Abfahrt zu sehr später Stunde. Sicher mag der eine oder andere Mitbürger die Ruhestörung hinnehmen — aber es ist ein Wert in unserer Gesellschaft, dass Schwächere geschützt werden. Die Schwächeren waren hier die vom Lärm belästigten. Zudem wurde den Schwächeren im konkreten Fall der Schutz des Bundesimmissionsschutzgesetzes versagt.
    Mal ganz ehrlich? Nun, ich schreibe hier immer ehrlich und muss nicht besonders darauf hinweisen. Zudem rege ich mich nicht auf, sondern stelle einen Mangel fest. Und ob das nötig ist oder nicht, entscheidest nicht Du, oder?

    Mich hätte es beeindruckt, wenn einer der an der Veranstaltung beteiligten Kommentatoren das Problem nicht hätte schönschreiben wollen, sondern die Situation der Ruhesuchenden verstanden hätte. Statt dessen lese ich überwiegend ein Beharren, dass die Veranstaltungen so richtig waren und die Belästigten sich nach den Belästigern richten müssten. Dass selbst das Ordnungsamt erklärt, dass solche Veranstaltungen „eigentlich“ nicht genehmigt werden dürften und somit ein nicht zulässiger Eingriff in die Rechte von Bürgern vorgenommen wurde — spielt das bei Deinen Überlegungen keine Rolle?

    -Frank

  3. Katrin sagt:

    das war eine einmalige und vorab angekündigte veranstaltung. da kann man sich doch dann drauf vorbereiten. ausserdem redet hier keiner was schön, sondern alle fragen sich ob man sich so sehr darüber pikieren muss. habe mit vielen bingenheimern anwohnern gesprochen und keiner hat sich negativ über die veranstaltung geäußert.
    eine frage habe ich noch: wieso nochmal genau bist du da am nächsten tag hin und hast foto´s gemacht?

  4. Frank J. sagt:

    Einmalig? Nein, das gleich ist unter zwei Aspekten falsch:

    Es waren zwei Veranstaltungen in Bingenheim — und
    dann gibt’s da noch die nächtlichen Feste in Weckesheim, mal was in Reichelsheim, ein Dorffest in Heuchelheim, des weiteren die Grillfeste von Nachbarn, …

    Diese Menschen dürfen und sollen feiern! Aber nicht auf Kosten ihrer Mitmenschen. Und glaube mir: Die meisten machen das auch so. In Bingenheim aber meinte man offensichtlich, dass die Wetterauer Nachtruhe ein durch Wenige frei veränderbares Gut darstellt — zum Nachteil ihrer Mitmenschen.

    Ein weiterer (und weit verbreiteter) Irrtum: In Bezug auf den Schutz der Anwohner vor Lärm ist es kein Unterschied, ob eine Veranstaltung angekündigt wurde oder nicht. Es war zu laut, die Veranstaltungen haben gegen geltendes Recht verstossen — ob mit oder ohne Ankündigung.

    Hast Du Vorschläge, wie „man sich doch dann drauf vorbereiten“ kann? Übers Wochenende in ein Hotel ziehen?

    Natürlich wird hier von den an der Veranstaltung beteiligten Kommentatoren „schöngeschrieben“ im Sinne von: verharmlost. Keiner von denen gesteht den Anwohnern zu, dass sie ein Recht auf die gesetzlich verankerte, ungestörte Nachtruhe haben. Sie haben nach deren weitgehender Meinung die Beeinträchtigung (auch noch klaglos) hinzunehmen.

    Wenn die Gestörten dann wagen, auf die Störungen der Nachtruhe hinweisen (so wie ich das mache), dann werden Wörter wie „pikiert“ benutzt. Nein, ich pikiere mich nicht, ich weise auf einen massiven Verstoss gegen die Nachtruhe hin. Dass mir von einigen Beteiligten bereits das nicht zugestanden wird, zeigt deren komplettes Missverständnis grundlegender Werte in unserer Gesellschaft.

    Ob Du mit Bingenheimern gesprochen hast, die sich nicht gestört fühlten, ist nicht relevant. Bereits die Aussage der Polizei, dass sie diverse Anrufe wegen des Lärms auch aus umliegenden Ortschaften bekommen hat, sowie deren Erscheinen belegt die Ruhestörung. Meine Schilderungen des Lärms wirst Du vermutlich auch nicht als erfunden ansehen, oder?

    Auf meine Fragen an Dich gehst Du nicht ein — ich will trotzdem die Höflichkeit aufbringen, Deine Frage an mich zu beantworten:

    Ich war am nächsten Tag am Ort des Geschehens, weil ich mir ein Bild machen wollte und meine Artikel in den Wetterauer Weltbildern meist mit Bildern bestückt sind.

    Reicht das als Erklärung — und warum ist das überhaupt wichtig?

    Fragt Dich ganz konkret

    -Frank

  5. Katrin sagt:

    also du fragst ob es eine rolle bei meinen überlegungen spielt ob ein nicht zulässiger eingriff in die rechte von bürgern vorgenommen wurde. also gut, natürlich war es ein eingriff wenn auch unbeabsichtigt und kurzfristig aber ich bezweifle, dass es die meisten denn auch tatsächlich so gesehen haben und ich bezweifle auch, dass die meisten sich so sehr daran gestört haben. ausserdem wurde die musik leiser gemacht und wenn es dann immer noch zu laut war dann behaupte ich einfach mal, dass es mit dem zumachen der heimischen fenster nicht mehr allzu störend sein hätte dürfen. aber gut, dass sind nur vermutungen. meine ansicht ist eben die, dass man öffentliche veranstaltungen zum wohle der vereine und/oder gemeinden unterstützen sollte, sei es mit dem daran teilnehmen oder dem tolerieren der veranstaltung.
    interessant fande ich deine fotoaktion insofern, dass du wohl auch optisch einen fehler gesucht hast um deine akustischen problemchen zu unterstreichen. kann natürlich auch verstehen, dass du dir von dieser „höllenveranstaltung“ ein bild machen wolltest.
    fakt ist:
    niemand wollte irgendeinem anderen menschen schaden zufügen, keiner wollte einem anderen mensch leid und schmerz antun aber selbst wenn das schließen der fenster nicht geholfen hat und zu einem müden arbeitstag geführt hat dann kann man das bestimmt doch einfach mal akzeptieren und evtl. sogar entschuldigen. wir leben alle zusammen in der gemeinde und jeder hilft und unterstützt jeden und so soll es auch bleiben.
    warum warst du eigentlich nicht einfach dabei und hast mitgefeiert?

  6. katja sagt:

    hier ist die lösung:

    in zukunft könnte man doch bei solchen veranstaltungen kopfhörer an den geräuschmachenden anlagen anbringen, die jeder teilnehmer aufsetzen muß.
    damit wäre doch jedem geholfen.
    – die, die sich unterhalten möchten, setzen sie einfach ab.
    – diejenigen die laute musik mögen, drehen ihre eigenen hörer hoch.
    – und die anwohner können alle gut schlafen.

  7. Frank J. sagt:

    @Katrin:
    Es sind die immer wiederkehrenden Schein-Argumente: Feiere doch einfach mit, mach die Fenster zu — und wenn Du das alles nicht willst, dann sei einfach still und erdulde es.

    Ich schreibe das gerne nochmal, Katrin, damit es ganz deutlich wird: Feiert bis zum Umfallen, aber gestattet denen, die daran nicht interessiert sind, solche Veranstaltungen nicht zu besuchen und haltet euch an die geltenden Vorschriften.

    Bestehende Rechte unterliegen in der Regel keiner Abstimmung, ob sie angewendet werden oder nicht. Auch hier ist das so und deshalb ist es völlig gleichgültig, ob Du „die meisten [das] denn auch tatsächlich so gesehen haben“, ob es gestört hat oder nicht. Es hat gestört, die Polizei hat „diverse“ Beschwerden bekommen — und Dein „kleinreden“ der Störung ändert nichts daran. Dass die festgestellte Lärmbelästigung Deiner Argumentation nicht dienlich ist, kann ich verstehen — aber es hilft nichts, die festgestellte Störung immer wieder zu verneinen.

    Auch Verniedlichungen („akustische Problemchen“) helfen in der Sache ebenso wenig weiter wie Deine Vermutungen, ob ich „auch optisch einen fehler gesucht“ habe. Das ist völlig irrelevant und belegt Deine Argumentationsnot. Ich habe mir den Ort angeschaut, habe den aggressiven Vereinsvorsitzenden erlebt und somit mein Bild des Vorfalls vervollständigt. Mir aus diesem Ansinnen irgendeine böse Absicht zu unterstellen, ist ein vergeblicher Versuch, eine Nebendiskussion zu eröffnen.

    Du schreibst: „… kann man das bestimmt doch einfach mal akzeptieren und evtl. sogar entschuldigen.“ Erkenne bitte, dass die Einschränkung der Rechte anderer und die Forderung, dass diese das dann „einfach mal akzeptieren“ ein Wunschtraum ist, den vermutlich alle Rechtsbrecher haben. Wo fängt das an, wo hört das auf? Ein Ladendiebstahl, ein Autoaufbruch, eine Fahrerflucht — alles von den Geschädigten „einfach mal akzeptiert“?

    „Jeder unterstützt jeden“ — wenn Du das ernst genommen hättest, dann hättest Du (oder der Veranstalter) dafür gesorgt, dass die Veranstaltung in Bezug auf die Lautstärke im Rahmen geblieben wäre und die an- und abfahrenden Besucher keinen zusätzlichen Lärm gemacht hätten.

    Das wäre wahre Sorge um ein Miteinander gewesen. Dir geht es aber offensichtlich nur um das eigene Vergnügen auf Kosten Anderer.

    -Frank

  8. Frank J. sagt:

    Katja, das ist sicher eine witzige Idee — schon aus Kostengründen unpraktikabel. Andererseits wäre der Kabelsalat sich ein Spass!

    Nein, die Lösung ist doch viel einfacher und wurde bereits erwähnt: Konzerte gehören in eine Halle, die Lautstärke muss einfach im Rahmen bleiben (was ja auch der Gesundheit der Zuhörer zuträglich ist).

    -Frank

  9. Katrin sagt:

    ja, bei dieser engstirnigkeit komme ich tatsächlich in argumentationsnot und mir fällt dazu auch nichts mehr ein. ich kann bloß den kopf schütteln und das ganze hier einfach mal so stehen lassen.
    und ich danke dir für die verbesserung meiner rechtschreibfehler, war ja klar, dass du auf jede kleinigkeit achtest.. und nein, ich möchte jetzt keine nebendiskussion beginnen.
    also dann noch viel spaß bei deiner fehlersuche

  10. Frank J. sagt:

    Nun, Katja, Dein Kommentar spricht für sich. Danke für die Diskussion.

    -Frank

    PS. Fehler in Deinen Texten habe ich übrigens keine korrigiert.

  11. Bingenheimer sagt:

    Also Leute, je mehr ihr hier in diesem Blog die Veranstaltung verteidigt, um so mehr wird Herr Jermann Argumente, Verordnungen, Gesetze und Richtlinien aufführen die gegen eine solche Veranstaltung und deren Lautstärke sprechen.
    Es war ja auch laut, aber es war eine einmalige Wochenendveranstaltung. Ich bin mir sicher, in den nächsten Jahren wird es eine derartige Veranstaltung in Bingenheim nicht geben.
    Vielleicht schreibt Herr Jermann dann über laute Events aus Reichelsheim, Heuchelheim, Echzell oder sogar über das laute Quacken der Frösche aus dem Bingenheimer Ried. Er wird sicher etwas finden, worüber man sich aufregen kann und somit seinen Blog mit Leben füllen. Er wird aber solche Veranstaltungen, genau wie das Quacken der Frösche nicht verhindern. Also bleibt ruhig und gelassen es gibt schlimmeres im Leben.

  12. Frank J. sagt:

    Nun, lieber Bingenheimer, es ist so wie häufig in solchen Diskussionen: Wer in der Sache nichts zu sagen hat, wechselt auf die persönliche Ebene und versucht den Diskussionspartner als üblen Charakter hinzustellen. Schade, dass Ihnen nichts anderes einfällt.

    Dass Sie es herabsetzen, wenn man sich generell gegen ruhestörenden Lärm zur Wehr setzt, das mit „über etwas aufregen“ gleichsetzen, dann beschreibt das zwar Ihr Verständnis einer Gemeinschaft — sagt aber nichts über mich aus. Wenn Sie meine Motive nicht verstanden haben, wenn sie die Auswirkungen von Lärm auf unsere Gesundheit nicht erkennen, dann kann ich Ihnen nicht helfen. Sie gehen auf kein Argument ein — das hat nicht viel Substanz.

    Statt dessen äussern Sie Mutmassungen über die Persönlichkeit des Schreibers. Dass ich ein Naturfreund bin, die Frösche im Ried und auch in den Seen der Gegend mag, das habe ich in diesem Blog bereits beschrieben. Ja, ich freue mich sogar jedes Jahr auf das Frühjahr, wenn die ersten Frösche loslegen — denn im Gegensatz zum Musiklärm der Menschen sind die quakigen Laute in der grünen Gesellschaft notwendig fürs Überleben. Ihre Mutmassung, lieber Bingenheimer, entbehren also nicht nur jeder Kenntnis meiner Person, sondern sie dienen offensichtlich nur der Stimmungsmache.

    Zu einer sachlichen Diskussion haben Sie immerhin soviel beigetragen, indem Sie sich treffend so äusserten:

    „Es war ja auch laut.“ Wahrlich, zumindest da haben Sie Recht.

    -Frank

  13. Marco Klein sagt:

    Wisst ihr noch ? Früher haben solche menschen in der Wetterauer Tageszeitung die Leserbriefecke gesprengt . heute im Zeitalter des internets stirbt für so einen geistigen Dünnschiss wenigstens kein Baum mehr :)

    P.S.
    Frösche quaken nicht nur am Wochenende und meistens unter dem Schlafzimmerfenster . Ist das dann eine andere Art von Lärmbelästigung oder wie verstehe ich jetzt ihre Jubelsprünge im Frühling ???

  14. Frank J. sagt:

    Marco, ich erlaube in den Kommentaren meines Blogs gerne andere Meinungen als meine. Nur so kommt eine Diskussion über einen Sachverhalt zustande.

    Ich erlaube in den Kommentaren der Wetterauer Weltbilder nicht die Beleidigung anderer Menschen. Da ich aber davon ausgehe, dass Du mit dem Begriff „geistiger Dünnschiss“ meine Ansichten meinst, lasse ich Deine kleine Atttacke hier stehen. Ich kann das lächelnd ertragen. :-)

    Dass Du Dich damit allerdings aus einer sachlichen Diskussion ausgrenzt (wie schon an anderer Stelle), weil Du nicht ein Argument, nicht einen Satz in der Sache zustande bringst, nicht auf einen der von mir vorgebrachten Punkte eingehst, ist für jeden aufmerksamen Leser leicht zu erkennen. Ein weiterer Grund, Deinen sinnfreien Beitrag trotzdem so zu veröffentlichen …

    Damit in dieser Sache aber nicht noch weitere solche Kommentare eingehen, schliesse ich die Kommentare zum Thema.

    -Frank