21. Mai 2010, von

101

Das letzte Jubiläum dieses Blogs wurde vor nicht mal einem Jahr begangen. Damals, Mitte Juni 2009, konnten stolz 50 Beiträge, 13.000 Leserinnen und Leser und sogar ein paar Kommentare vermeldet werden.

Dieser neue Grund zum kurzen Innehalten ist zwar ein wenig azyklisch, aber ich hatte es schlicht übersehen: Der 100. Artikel wurde bereits Ende April 2010 verfasst. So werden die beste Partnerin von allen und ich nach Büroschluss im heute endlich sonnigen Garten eine Flasche Sekt öffnen und eben auf den 101. Beitrag anstossen. Ohne Cheesecake.

Natürlich — wie immer zu solchen Anlässen — ein kurzes Fazit: Mittlerweile knapp 33.000 Leserinnen und Leser zeigen, dass der Blog sich weiter entwickelt, gesucht und gefunden wird. Was im Juni 2008 als zarter Versuch begann, hat sich zu einer viel gelesenen und wohl nicht unbeliebten Plattform über die Wetterau hinaus entwickelt. Viele der Reiseberichte des Arabia-Projekts wurden in der Wetterauer Zeitung und der Frankfurter Neuen Presse abgedruckt. Das freut mich ungemein.

Mein besonderer Dank gilt jedoch all den Leserinnen und Lesern, die mir durch ihre Besuche auf und die Kommentare bei den Wetterauer Weltbildern signalisieren, dass sie die Themen interessieren. So manches ermutigende Wort war Motivation für neue Gedanken hier im Blog.

Wenn ich mir zum 101. etwas wünschen dürfte, dann wäre das: mehr Kommentare. Häufig werde ich auf den Blog persönlich angesprochen, manchmal wird daraus sogar eine Diskussion über ein Thema, doch ich wünsche mir natürlich, dass die Leserreaktionen als Kommentar hier im Blog zahlreicher werden.

Allerdings sind Sie, liebe Leserinnen und lieber Leser, wohl eher der scheuen Sorte zuzurechnen. Ich werde meinen Wunsch vermutlich zum 202. nochmal wiederholen müssen.

-fj

ein Kommentar auf "101"

  1. Himmelhoch sagt:

    Und niemand ist Ihrem Wunsch nachgekommen – was ich in der kurzen Zeit feststellen kann, war wahrscheinlich jeder dieser 101 Artikel sehens-, lesens-, kommentierungs- und diskussionswert.
    Doch meistens lesen ja BloggerInnen – und was machen die im Normalfall: Überfliegen und gucken, was schreibt die “Konkurrenz” und nehmen sich gar nicht die Zeit zum Kommentieren. Oder der Artikel ist soooooooooooooo klug und gut, dass sie (die potentiellen Kommentatoren) gar nicht wissen, wie sie bei ihren bescheidenen 101 IQ-Punkten darauf reagieren sollen.

    Da ich (unendlich) viel Zeit habe und das Bloggen als Ausgleich für meinen ehemals hochkreativen Beruf (Öffentlichkeitsarbeit) brauche, habe ich vor ein paar Tagen den 200. Post geschrieben, bin aber erst Ende 09 überhaupt in dieses Medium eingestiegen.

    Mich irritiert hier ein wenig die Vielfalt der Informationen, die durch die Dreispaltigkeit noch unterstützt wird. Es ist wie beim Surfen – nach den richtigen, gewünschten Infos muss ich länger suchen oder überlese sie, weil es mich zu sehr anstrengt.

    Seit knapp zwei Monaten habe ich mich aus diesem Grund entschlossen, (ordentliche) Fotos und Texte zu trennen. Mein Fotoblog will nicht vordergründig preiswürdige Fotos zeigen, sondern witzig-spritzig-montiert-veränderte, denn für die preiswürdigen fehlte mir (das Geld für) die richtige Ausrüstung. Im Textblog kommen nur noch die kleinen Begleitfotos.

    Auf jeden Fall gefällt es mir inhaltlich und stilistisch sehr, sehr gut und ich bin so frei, als erstes meinen Feedreader zu füttern und später vielleicht auch meiner Blogroll Futter zu geben. Es ist schon nicht schlecht, mal ausgetretene Pfade und langweilige Blümchenblogs zu verlassen und in neue Wetterauer Welten aufzubrechen.

    So viel schreibt Clara Himmelhoch selten bis nie – als Kommentar.

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