11. Juli 2010, von

Salton Sea

Salton SeaEs ist eine unbe­kannte Geschichte.  Sogar viele Ein­hei­mi­sche ken­nen sie nicht.  Und man­che wol­len sie wahr­schein­lich gar nicht ken­nen, denn sie ist kein Ruh­mes­blatt für unsere Zivi­li­sa­tion.  Frage ich Bewoh­ner Kali­for­ni­ens nach dem gröss­ten See ihres Lan­des, dann wer­den meist Lake Tahoe, Clear Lake oder Mono Lake genannt.  Kei­nes die­ser Gewäs­ser hat aber auch nur annä­hernd die Aus­deh­nung des Sees, um den es hier gehen soll: der Sal­ton Sea.

Der Sal­ton Sea zeigt uns heute einen höchst selt­sa­men Aus­schnitt aus sei­ner gerade mal 100-jäh­ri­gen Geschichte.  Er erlebte Blü­te­zei­ten und Kata­stro­phen — und so recht erklä­ren, warum das alles so gekom­men ist, kann heute nie­mand über­zeu­gend.  Es gibt Ver­su­che, aber je nach Inter­es­sen­lage fal­len diese recht unter­schied­lich aus.  Aller­dings gibt es ein paar unbe­strit­tene Fak­ten.

Ein See aus dem Nichts

Für Jahr­hun­derte war das Gebiet ganz im Süden Kali­for­ni­ens, unweit der Grenze zu Mexiko, eine Wüste.  Es war die Sal­ton Sink — wie die Gegend unro­man­tisch genannt wurde.  Der tiefste Punkt lag damals zirka 80 Meter unter dem Mee­res­spie­gel.  Es war heiss, tro­cken und stau­big.  Doch wie so oft in Kali­for­nien:  Wird der Boden bewäs­sert, dann blüht das sehr frucht­bare Land auf.  Und das wuss­ten ein paar Geschäfts­leute, die Was­ser im gros­sen Stil ver­kauf­ten …

Als 1901 die kom­mer­zi­elle Erschlies­sung des Lan­des begann, benö­tigte man einen attrak­ti­ve­ren Namen als Sal­ton Sink.  Mit Asso­zia­tio­nen von Wüste und Hitze liess sich kein Geschäft machen.  Also nannte man die Gegend um in Impe­rial Val­ley.  Das klang weit­aus beein­dru­cken­der.

Vor 1900 gab es nicht genug Was­ser in die­ser Gegend.  Um inter­es­sierte Far­mer anzu­lo­cken, wurde das lebens­wich­tige Nass vom Colo­rado umge­lei­tet.  Die Kanäle waren aber keine Meis­ter­leis­tung der Inge­nieurs­kunst.  Das Ganze war schlecht geplant und die Was­ser­ver­sor­gung funk­tio­nierte nicht zuver­läs­sig.  Es gab Pro­bleme — die mitt­ler­weile nie­der­ge­las­se­nen Far­mer murr­ten.  Man plante Abhilfe:  Ein zusätz­li­cher Kanal wurde 1904 gebaut.  Und wie­der schnell und schlam­pig …

1905 lies­sen hef­tige Unwet­ter den Colo­rado anschwel­len.  Durch die mit­ge­schwemm­ten Sedi­mente stieg der Was­ser­spie­gel und unter der Last der Flut brach ein Damm.  Unge­hin­dert floss von da an fast das gesamte Was­ser des Flus­ses zum tiefs­ten Punkt des Impe­rial Val­leys.  Einen Abfluss gab es nicht, der Was­ser­spie­gel stieg immer wei­ter.  Der Sal­ton Sea war gebo­ren — unge­wollt.

Fast zwei Jahre lang speiste der Colo­rado den neuen See.  Schliess­lich war es die Eisen­bahn­ge­sell­schaft Sou­thern Paci­fic Rail­road, die den Damm schloss.  In einem enor­men Kraft­akt wur­den mehr als zwei Wochen lang unun­ter­bro­chen Steine, Kies und Lehm aus Eisen­bahn­wag­gons direkt in die Bruch­stelle gekippt.  Man kann eine Por­tion Idea­lis­mus bei die­ser Tat ver­mu­ten.  Aller­dings gibt es auch die Ver­sion, dass die Gleis­an­la­gen der Gesell­schaft vom stei­gen­den Was­ser bedroht waren, und ein Ein­schrei­ten gegen die Flut kos­ten­güns­ti­ger war, als der Neu­bau auf tro­cke­nem Gelände.

Nach­dem der Colo­rado River wie­der in sein Bett zurück­ge­drängt war, hatte sich das Impe­rial Val­ley grund­le­gend ver­än­dert.  Ein See war aus dem Nichts ent­stan­den.  Die Land­kar­ten muss­ten kor­ri­giert wer­den.

Aber welch eine Chance war damit ent­stan­den:  Ein Süss­was­ser­see inmit­ten einer frucht­ba­ren Wüste!  Es war der Beginn einer blü­hen­den Land­schaft rund um das Gewäs­ser — aber 100 Jahre spä­ter stellt sich alles ganz anders dar.

Der Salton Sea heute

Salton SeaMir war klar, was mich erwar­tete, als ich mich das erste Mal dem Sal­ton Sea näherte.  Meine Haus­auf­ga­ben hatte ich gemacht.  Ich kam von Nord­os­ten und sah den Schim­mer eines weis­sen Stran­des in der Ferne.  Doch ich wusste, dass das nur eine Täu­schung war.  Und so liess ich bei mei­ner ers­ten Begeg­nung mit dem ver­meint­li­chen Para­dies meine Schuhe an:  Die­ser Strand besteht aus einer dreis­sig Zen­ti­me­ter dicken Schicht spit­zer Fisch­kno­chen und scharf­kan­ti­ger See­po­cken.  Kein guter Platz, um bar­fuss zu lau­fen …

Der nord­öst­li­che Bereich des Sees wirkt heute ver­las­sen.  Es sind kaum Men­schen zu sehen und wenig Infra­struk­tur prägt das Bild.  Die Haupt­strasse durch eine mei­len­weite Ein­öde mit ero­dier­ter Land­schaft kann nicht als tou­ris­ti­scher Höhe­punkt ange­se­hen wer­den.  Für das unge­übte Auge ist dort in wei­ten Land­stri­chen nicht viel mehr zu sehen, als ein paar teil­weise gut aus­ge­stat­tete Plätze für Cam­per.  Denen merkt man das Bemü­hen an, Urlau­ber in diese ver­las­sene Gegend locken zu wol­len.

Diese Tris­tesse ist wohl auch der Grund, warum die meis­ten Rei­se­tipps heute nicht gerade sorg­sam mit der Gegend umge­hen.  «Besucht eine der Obst­plan­ta­gen» ist der meist­ge­le­sene Rat.  Weder beschäf­ti­gen sich diese Aus­füh­run­gen mit der selt­sa­men Ver­gan­gen­heit, noch mit der bedrü­cken­den Gegen­wart des Sees: ver­passte Chan­cen!  Statt­des­sen kon­zen­trie­ren sich die Tipps lie­ber auf Dis­ney­land — das ist nur zwei­ein­halb Auto­stun­den ent­fernt, bestimmt viel tren­di­ger und nicht so anstren­gend.

Salton SeaDabei gab es eine Zeit, als am neuen Sal­ton Sea eine Menge los war.  Deut­li­che Spu­ren die­ser Ära sind noch heute zu erken­nen, wenn man die Haupt­stras­sen ver­lässt:  Ver­las­sene Motels, ver­sun­kene Häu­ser und ver­fal­lene Mari­nas sind stille Zeu­gen einer bes­se­ren Epo­che.  North Shore, Bom­bay Beach, Sal­ton City sind die Namen von ver­ges­se­nen Orten, die vor einem hal­ben Jahr­hun­dert noch einen beson­de­ren Klang in der Gegend hat­ten.

Hollywoods Sommerfrische

In den sech­zi­ger Jah­ren waren die Pläne der Geschäfts­leute hoch­flie­gend.  Mari­nas, Motels und eine umfang­rei­che Infra­struk­tur wur­den gebaut.  Salton SeaDie weni­gen heute ver­blie­be­nen Bewoh­ner erin­nern sich sicher mit Weh­mut an die Beach Boys, Jerry Lewis und die Marx Bro­thers:  Sie brach­ten inter­na­tio­na­les Flair in den noblen North Shore Beach & Yacht Club.

Johnny Weiss­mul­ler und Harry James spiel­ten auf dem Cham­pi­ons­hip Golf Course bei Sal­ton City.  Immer wie­der wer­den Hol­ly­wood­grös­sen wie Frank Sina­tra und Dean Mar­tin genannt, die die Wochen­en­den an dem kla­ren See ver­bracht haben sol­len.  Sonny Bono lernte hier angeb­lich Was­ser­ski­fah­ren — und sicher tum­mel­ten sich diverse andere Stars und Stern­chen an dem hip­pen See.

Und es gab ein Rah­men­pro­gramm:  Angeln und Boot­fah­ren waren wohl die Höhe­punkte.  Ver­schie­dene Fisch­ar­ten wur­den in den See ein­ge­bracht und ver­mehr­ten sich präch­tig.  Berühmte Power­boat-Ren­nen wur­den ver­an­stal­tet:   Die Sal­ton Sea 500 war ein bekann­tes Event und wurde im Fern­se­hen gezeigt.  500 Mei­len im Kreis auf einem See her­um­ja­gen, der den Ruf hatte, wegen des Luft­drucks und des hohen Salz­ge­hal­tes das schnellste Gewäs­ser die­ser Erde zu sein.  Moto­ren, Ren­nen, Lärm, dazu die Gele­gen­heit, 30-pfün­dige Bar­sche aus dem Was­ser zu zie­hen — für eine echte ame­ri­ka­ni­sche Seele war der See spä­tes­tens jetzt zu einem Anzie­hungs­punkt gewor­den.

Das Ende der Erfolgsgeschichte

Der Sal­ton Sea ist in mehr­fa­cher Hin­sicht eine Falle:  Als tiefs­ter Punkt der Gegend läuft alles Was­ser in ihn hin­ein — und es kann nicht abflies­sen.  In den sieb­zi­ger Jah­ren lies­sen tro­pi­sche Regen­stürme den Was­ser­spie­gel um andert­halb Meter anstei­gen.  Viele der Bau­ten im Ufer­be­reich ver­san­ken.  Man hatte zu nah am Was­ser gebaut.  Das war der Anfang vom Ende der hoch­flie­gen­den Ent­wick­lungs­pläne:  Salton SeaDie poten­ti­el­len Inves­to­ren wur­den ver­ständ­li­cher­weise unsi­cher und spran­gen ab.  Die Gegend begann zu ver­öden, die ange­leg­ten Wohn­vier­tel blie­ben ein­sam.  Die geteer­ten Stras­sen bil­den seit fast 50 Jah­ren den Grund­riss von Sied­lun­gen — ohne Häu­ser.

Und wei­tere, schlei­chende Pro­bleme der Neu­zeit setz­ten dem Gewäs­ser zu:  Ein Che­mi­ka­li­en­mix aus der Land­wirt­schaft wurde durch das Bewäs­se­rungs­sys­tem von den Plan­ta­gen in den See gespült.  Der Salz­ge­halt stieg stän­dig, denn den Grund des Sal­ton Sea bil­det eine Salz­pfanne.  Hier schwappte vor lan­ger Zeit ein­mal der Pazi­fik, bevor tek­to­ni­sche Ver­än­de­run­gen das Tal vom heu­ti­gen Meer abtrenn­ten.  Nach­dem das Was­ser des Pazi­fiks ver­duns­tet war, blieb eine Salz­schicht zurück.  Das Was­ser des Sal­ton Sea löste die­ses Salz nun­mehr ste­tig auf.  Nicht zuletzt führ­ten Flüsse wie der stin­kende New River dem Sal­ton Sea auch indus­tri­elle Abfälle zu.  Aus einem blauen Frisch­was­ser­see wurde eine braune Brühe.  Algen gedie­hen präch­tig.

Salton SeaAls Anfang der Neun­zi­ger Jahre 150.000 Schwarz­halstau­cher aus nicht geklär­ten Grün­den ver­en­de­ten, war das erst der Anfang einer Reihe mehr als unap­pe­tit­li­cher Kata­stro­phen.  Was immer aus der lan­gen Liste der Belas­tun­gen die tat­säch­li­che Ursa­che war, ist für die Fol­gen letzt­lich egal — dem See ging der Sauer­stoff aus.  Es kam zu rie­si­gen Fisch­ster­ben:  Allein im August 1998 erstick­ten in kur­zer Zeit über sie­ben Mil­lio­nen Fische.  Für die Stars aus Hol­ly­wood war der mit Algen über­säte Sal­ton Sea zu die­sem Zeit­punkt aber schon lange keine atem­be­rau­bende Som­mer­fri­sche mehr.  Das Spe­ku­la­ti­ons­ob­jekt war tot.

Versagen und Verwunderung

Es ist eine lange Liste von Ver­sa­gen:  Das Ver­sa­gen der Pla­ner vor über 100 Jah­ren beim Design des Bewäs­se­rungs­sys­tems, das Ver­sa­gen der Visio­näre beim Auf- und Aus­bau der Infra­struk­tur um den See herum, das Ver­sa­gen der Wis­sen­schaft­ler bei einer koor­di­nier­ten Ana­lyse des Tier­sterbens — und heute das Ver­sa­gen der Ver­ant­wort­li­chen bei der ratio­na­len Auf­ar­bei­tung des Gesche­hens.

Je nach Inter­es­sen­lage wird der Sal­ton Sea heute als Mons­ter oder als Juwel dar­ge­stellt.  Es gibt schon wie­der Spe­ku­lan­ten, die im Ort Desert Shores Was­ser­grund­stü­cke zu 150.000 $ anbie­ten, und mit einem zu erzie­len­den Wert von nicht unter 500.000 $ in zehn Jah­ren wer­ben.  In den Wer­be­bro­schü­ren der Anbie­ter ste­hen Begriffe wie Umwelt­ver­schmut­zung, Über­dün­gung, Schwer­me­talle und Koli­bak­te­rien nicht im Mit­tel­punkt.

Umwelt­schüt­zer haben ihrer­seits Pro­bleme, wenn bei Ana­ly­sen von Was­ser­pro­ben aus dem See oder des New River die Grenz­werte der Schad­stoffe angeb­lich nicht über­schrit­ten wer­den — die Gewäs­ser aber offen­sicht­lich stin­kende Kloa­ken sind.

Als Rei­sen­der ist man ver­wirrt, Salton Sea: Anglerwenn offi­zi­elle Schil­der vor dem Ver­zehr von zu viel Fisch wegen der hohen Selen­be­las­tung war­nen, an ande­rer Stelle offi­zi­ell aber keine zu hohe Selen­be­las­tung pro­pa­giert wird.  Was und wem soll man nun glau­ben?

Die Reste

Es spielt keine Rolle mehr, dass das Mili­tär in den vier­zi­ger Jah­ren die See­po­cken als blinde Pas­sa­giere in den See gebracht hatte — und die Strände von deren scharf­kan­ti­gen klei­nen Gehäu­sen über­schwemmt wur­den.  Wen küm­mert es heute noch gross, dass sich der welt­be­kannte Sän­ger und spä­tere Poli­ti­ker Sonny Bono für den Erhalt des Sees ein­setzte?  Es ist belang­los, dass Ang­ler den See wegen der immer noch üppi­gen Fische lie­ben.  Der Sal­ton Sea hat die breite Auf­merk­sam­keit ver­lo­ren.

Salton SeaWas ich heute am Sal­ton Sea vor­finde, sind stumme Zeu­gen einer trau­ri­gen Geschichte.  Was ich dort ent­de­cken kann, ist ein ein­dring­li­ches Zeug­nis, wie Men­schen mit den ihnen über­las­se­nen Res­sour­cen die­ses Pla­ne­ten umge­hen.

Rie­sige alte Kühl­schränke ste­hen ver­las­sen im Freien herum.  Sie zeu­gen vom Traum der Ame­ri­ka­ner, an jedem Ort ein eis­ge­kühl­tes Getränk zur Ver­fü­gung zu haben.  Der Chic der alten Zei­ten ist unter der Patina der Deepfre­e­zer immer noch zu erken­nen — aber trotz all unse­rer Sehn­sucht nach Retro und Vin­tage sind diese Unge­tüme irgend­wie auch bedrü­ckende Mahn­male einer Kata­stro­phe von Men­schen­hand.

Salton Sea: North Shore Beach & Yacht ClubGlau­ben Sie nicht den Rei­se­füh­rern.  Fah­ren Sie auf keine Plan­tage, wenn Sie durch diese Gegend kom­men.  Besu­chen Sie viel­mehr die Küs­ten­li­nien die­ses selt­sa­men Sees.  Die Attrak­tio­nen von Dis­ney­land wer­den Sie wahr­schein­lich ver­ges­sen — die ver­sun­ke­nen Gebäude im Sal­ton Sea, die geschlos­se­nen Clubs und Motels von North Shore nicht.  Auch ein Besuch in der Bar Ski Inn dürfte ein blei­ben­des Erleb­nis sein:  Im Gegen­satz zu Walt Dis­neys Traum­wel­ten sind die glanz­lo­sen, des­il­lu­sio­nier­ten Augen der letz­ten Bewoh­ner von Bom­bay Beach echt.

Salton SeaViele Bewoh­ner sind gegan­gen, auch wenn man glau­ben könnte, dass so man­ches leer­ste­hende Haus noch bewohnt wird: Die Ein­gangs­tür eini­ger Häu­sern ste­hen offen und manch­mal sind noch die letz­ten Kaf­fee­tas­sen in der Spüle zu fin­den.  Die dicke Staub­schicht auf den zurück­ge­las­se­nen Möbeln ver­rät aber, dass hier seit Jah­ren nie­mand mehr war.  Dis­ney hätte es nicht bes­ser dra­pie­ren kön­nen.

-fj

11 Kommentare auf "Salton Sea"

  1. Hein Blöd sagt:

    Hi Frank,

    diese Geschichte ist immer wie­der beein­dru­ckend. Dazu (für ‚Cano­nis­ten‘ sicher bekannt) viel­leicht ver­lin­kens­wert: http://vimeo.com/10314280

    Vie­len dank für die neu­er­li­che Inspi­ra­tion!
    - HB

  2. Hein Blöd sagt:

    Hi noch­mal,

    stell­ver­tre­tend für die zahl­rei­chen Fund­stel­len im Netz finde ich zu die­sem Thema auch noch ‚Pesti­cide Fate Rese­arch‘ inter­es­sant: http://ca.water.usgs.gov/user_projects/toxics/SaltonSea.html.

    Grade in CA lie­gen umwelt­be­zo­gene The­men in der letz­ten Zeit ja ziem­lich im Trend. Bin gespannt, was unsere ame­ri­ka­ni­schen Freunde dar­aus lang­fris­tig machen.

    - HB

  3. Hein Blöd sagt:

    Hi,
    hier­bei http://tinyurl.com/6fm56o4 fie­len mir doch die (auf­ge­ge­be­nen?) WW wie­der ein.: „Some­thing Like Nost­al­gia“…
    Beste Grüße,
    - HB

  4. Freddy sagt:

    Hallo Frank.…zuerst möchte ich dir ein gro­ßes Lob aus­spre­chen für den Super Bericht! Habe vor ca.einer Woche im TV ein Bericht über einige Bewoh­ner von Bom­bay Beach gese­hen! Seit­dem sauge sprich­wört­lich jede Infor­ma­tion über diese Geschichte auf! Habe schon etli­che Berichte und Filme rund um den Sal­ton Sea im Inter­net ange­guckt! Eine wirk­lich fas­zi­nie­rende und zugleich trau­rige Geschichte! Viel­leicht hast du ja noch eine Idee wo man even­tu­ell ein Buch oder eine DVD bekom­men könnte! .…solange durch­forste ich wei­ter­hin das Inter­net :-) .…bis dahin…viele Grüße Freddy

  5. Frank J. sagt:

    Hallo Freddy,

    auf den Spiel­film „The Sal­ton Sea“ wirst Du sicher schon gestos­sen sein. Aller­dings: Der Sal­ton Sea kommt mei­ner Erin­ne­rung nach darin so gut wie nicht vor — ich fand ihn aus ande­ren Grün­den aber zumin­dest bemer­kens­wert.

    Dann kenne ich noch das Buch von Kim String­fel­low. Es ist sicher kein Stan­dard­werk über die Gegend, aber ich finde es lesens- und anschau­ens­wert.

    Wei­tere Medien zur Gegend sind rar, ich habe nichts (von der Beschrei­bung her) Über­zeu­gen­des gefun­den. Selbst in der Gegend zu rei­sen ist es wert. Der Sal­ton Sea hat mich bis heute nicht los­ge­las­sen und es schlum­mern noch Bil­der im Archiv und Geschich­ten im Kopf.

    • Hein Blöd sagt:

      Hallo Frank :)

      wer­den die im klu­gen Kopf schlum­mern­den Bil­der und Geschich­ten noch vor dem Welt­un­ter­gang (der ja bekannt­lich noch die­ses Jahr statt­fin­det) aus ihrem Dorn­rös­chen­schlaf geweckt wer­den? Du bist ja ein Meis­ter des Sus­pense, aber das ist schon fast zu viel des Guten ;)

      Viele Grüße, HB

  6. Frank J. sagt:

    Ach, Hein, wer kann schon in die Zukunft bli­cken?

    Der Plan: Wenn der nächste Bau-/Re­no­vie­rungs­ab­schnitt erle­digt ist, dann wer­den die Bil­der und wird die Geschichte (Du meinst den Krimi?) aus ihrem Ver­lies befreit. Ich tippe vor­sich­tig auf eine Fort­set­zung im Herbst.

    -Frank

    PS. Ein wei­te­rer Grund für so man­che Ver­spä­tung ist hier zu fin­den: http://occupy-occupy.de

  7. David sagt:

    Guten Tag ich weiss der bei­trag isch schon ziem­lich alt:)
    naja wollte es tro­z­dem mal ver­su­chen, von wo hast du das Bild mit dem Motel also dies wo es auch drauf­steht dane­ben noch office? Danke

  8. Frank Jermann sagt:

    Hallo David,

    mein ers­ter Besuch an dem See, bei dem die hier ver­wen­de­ten Fotos ent­stan­den, ist nun 12 Jahre her. Exakt kann ich mich des­halb nicht mehr erin­nern.

    Beim Kra­men in den Fotos bin ich aber auf die Bild­be­schrif­tung „North Shore“ gestos­sen. Also gehe ich davon aus, dass die­ses Motel irgendwo im Nord­os­ten des Sees liegt. Ich würde heute in der Gegend um den North Shore Beach & Yacht Club suchen.

    -Frank

  9. Thomas sagt:

    Bei dem Motel auf dem Foto han­delt es sich um das North Shore Motel, das jedoch im Novem­ber 2008 abge­ris­sen wurde.

    Gruß Tho­mas

  10. Frank Jermann sagt:

    Ah, danke für den Hin­weis, Tho­mas. Ich war zuletzt im Jahr 2009 dort und habe das Motel dann wohl des­halb nicht mehr gese­hen, weil es bereits abge­ris­sen war.

    -Frank

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