18. Oktober 2010, von

Strahlende Politiker

Manch­mal ist so ein Blog ein­fach schwie­rig zu schrei­ben.  Dabei meine ich nicht For­mu­lie­run­gen wie «ein­fach schwie­rig» ein­zu­bauen, nein es sind die inhalt­lich ver­pass­ten Mög­lich­kei­ten.  Und das ist manch­mal jam­mer­schade!  Warum?  Nun, zu man­chen The­men würde ich mich gerne äus­sern, darf aber nicht dar­über schrei­ben, wenn ich fair gegen­über den Infor­man­ten sein will.  So sehr es auch krib­belt — es geht nicht.  Da blei­ben dann viel­fach span­nende Geschich­ten und unglaub­li­che Gerüchte auf der Stre­cke …

Bei­spiel 1: Ich rede mit A.  Diese Per­son war Unter­stüt­zer des Rei­chels­hei­mer Bür­ger­meis­ters Ber­tin Bischofs­ber­ger vor des­sen Wahl im Herbst 2008.  Höre ich der Per­son heute zu, dann muss ich nicht mal zwi­schen den Zei­len lesen:  Die Ent­täu­schung ist über­deut­lich.  Aller­dings bit­tet mich A:  «Nen­nen sie nicht mei­nen Namen! Poli­ti­sche Loya­li­tät, ver­ste­hen sie?»  Ohne Belege oder Zeu­gen kann ich aber gar nichts schrei­ben.

Bei­spiel 2: Ich rede mit B.  Diese Per­son arbei­tet im städ­ti­schen Bereich.  Hin­ter ver­schlos­se­ner Tür wer­den die Augen gerollt über den Bür­ger­meis­ter.  Eine öffent­li­che Äus­se­rung ist aller­dings nicht zu bekom­men — aus ver­ständ­li­chen Grün­den.  Wer sägt schon gerne an dem Ast, auf dem er sitzt?

Bei­spiel 3: Ich rede mit C.  Diese Per­son ist ein nor­ma­ler Bür­ger und erzählt mir empört, wie sie vor der Wahl sehr deut­li­che Anrufe erhal­ten habe:  «Du weisst, wen du zu wäh­len hast.»  Nach der empört vor­ge­tra­ge­nen Geschichte (und diver­sen ande­ren) folgt die klare Bitte:  «Aber nicht, dass sie mei­nen Namen nen­nen!»

Bei­spiel 4: Ich rede mit D.  Diese Per­son ist ein ziem­li­cher Insi­der in der Stadt, kennt so gut wie jeden, weiss vie­les aus dem poli­ti­schen Tages­ge­schäft.  Die Geschich­ten über den Bür­ger­meis­ter sind haar­sträu­bend — und da ich sie teils schon von ande­rer Seite gehört habe, zweifle ich nicht an dem Wahr­heits­ge­halt.  «Ja, schrei­ben sie aber bloss nichts dar­über!»

Nein, keine Angst, ich werde nichts dar­über schrei­ben.  Zum einen bin ich nicht wort­brü­chig, zum ande­ren fehlt mir die Zeit, um den Hin­wei­sen und Geschich­ten so nach­zu­ge­hen, dass ich an beleg­bare Fak­ten komme.  Die­ser Blog ist eine Frei­zeit­be­schäf­ti­gung …

Viele Dinge in Rei­chels­heim blei­ben aus ganz indi­vi­du­el­len Grün­den unter der Decke — und ich merke, wie ich mehr und mehr ein Teil davon gewor­den bin.  Für die poli­ti­sche Auf­be­rei­tung wären die Stadt­ver­ord­ne­ten gefragt, doch die tun sich schwer mit einer sach­ge­rech­ten Behand­lung der bürger-«meisterlichen» Leis­tun­gen (siehe: Dumm gelau­fen).

«Nur noch vier Jahre», so meinte neu­lich jemand frus­triert zu mir.  So wird’s wohl sein, der Zau­ber­lehr­ling lässt grüs­sen:

Die ich rief, die Geis­ter, werd’ ich nun nicht los.

Johann Wolf­gang von Goe­the

Bei Goe­the kam der Meis­ter und erlöste den Lehr­ling.  Bertin Bischofsberger und Lucia PuttrichWir dage­gen wer­den unse­ren geru­fe­nen Besen wohl aus­sit­zen müs­sen — den Mann, von dem Insi­der sagen, dass selbst seine Sonn­tags­re­den den Charme eines ver­reg­ne­ten Mon­tag­mor­gens haben.

Und Aus­sit­zen:  Das ist nicht mal schwie­rig, wenn man — anders als ich — nicht hin­schaut.  Schliess­lich hat der Bür­ger­meis­ter im All­tag kaum Sicht­bar­keit.  Er ver­wal­tet hier und da ein wenig, aber sonst?   Seine Web­seite mit den Wahl­ver­spre­chun­gen von vor zwei Jah­ren ist vor­sichts­hal­ber nicht mehr online.

Bertin Bischofsberger und Lucia PuttrichDa lobe ich mir eine dama­lige Unter­stüt­ze­rin Ber­tin Bischofs­ber­gers: die CDU-Poli­ti­ke­rin Lucia Putt­rich.  Seit kur­zem ist sie zur Minis­te­rin in Hes­sen auf­ge­stie­gen und sieht sich jetzt dem Inter­esse der Medien aus­ge­setzt.  Da muss sie dann schon mal kri­ti­sche Fra­gen beant­wor­ten, sich inhalt­lich äus­sern.  Das ist offen­bar nicht ein­fach für Frau Putt­rich — doch dazu gleich mehr.

Ich habe die Poli­ti­ke­rin eher inhaltsleer in Erin­ne­rung.  Die ehe­ma­lige Bür­ger­meis­te­rin von Nidda hat bei ihrer pla­ka­ti­ven Kan­di­da­tur zur Bun­des­tags­wahl 2009 gar nicht erst ver­sucht, zusätz­lich zu ihrem Lächeln einen inhalt­li­chen Stand­punkt ein­zu­neh­men.

Bertin Bischofsberger: Wahlplakat 2008Anders dage­gen der par­tei­lose Bischofs­ber­ger in sei­nem Wahl­kampf 2008:  Der schüch­tern lächelnde Poli­tik­neu­ling lehnte sich mit inhalts­schwan­ge­ren Aus­sa­gen wie «Wenn nicht jetzt, wann dann?» in kur­si­ven Gross­buch­sta­ben aus dem Fens­ter.  Ver­hiess der damals eher jugend­lich wir­kende Kan­di­dat mit dem Ver­spre­chen «Ihre Stimme! Mein Auf­trag!» noch unge­zü­gelte Dyna­mik, so zeigte Frau Putt­rich blit­zende Zähne ohne irgend­eine Aus­sage (siehe Bild wei­ter unten).  Das war weise, Frau Putt­rich.  Hät­ten Sie es doch nur dabei belas­sen — Sie hät­ten wei­ter­hin den Mythos der net­ten Poli­ti­ke­rin von nebenan, die schon irgend­was rich­ten wird.

Bischofs­ber­ger ist klar im Vor­teil:  Kann er sich heute wei­ter­hin hin­ter sinn­freien Schlag­wor­ten wie «elek­tro­ni­sche Demo­kra­tie» auf der Web­seite der Stadt Rei­chels­heim ver­ste­cken, so muss Frau Putt­rich — durch ihre neue Rolle als Lan­des­mi­nis­te­rin sehr viel mehr im Lichte der Öffent­lich­keit — Farbe beken­nen.  Im Hes­si­schen Fern­se­hen wurde sie am 12. Sep­tem­ber 2010 vor­ge­stellt.  Nach­dem ich dem Gespräch zwi­schen ihr und der Mode­ra­to­rin gelauscht hatte, ahne ich, warum das Pla­kat im Wahl­kampf 2009 so inhalts­leer daher kam.  Hier Aus­züge aus dem Gespräch:

Mode­ra­to­rin: «Jetzt gibt es ja Kri­ti­ker, die wer­fen ihnen vor, dass sie eigent­lich gar keine Ahnung von der Ener­gie­po­li­tik haben.  Was ant­wor­ten sie denen?»

Lucia Putt­rich: «Also, mein Bereich ist ja ein sehr umfang­reich.  Es ist ja Umwelt, Ener­gie, Land­wirt­schaft und Ver­brau­cher­schutz und ich habe in ganz ganz vie­len Berei­chen Anknüp­fungs­punkte aus mei­nen frü­he­ren Tätig­kei­ten her­aus.  Und grad das Thema Ener­gie ist ein aus­ge­spro­chen span­nen­des Thema, das ein ech­tes Zukunfts­thema ist und das ich auch als beson­dere Her­aus­for­de­rung für mich sehe, das mich inter­es­siert und das ich auch gut machen werde.»

[Anmer­kung des Autors: Inter­esse an einem span­nen­den Thema reicht also aus, um in Hes­sen Minis­te­rin zu wer­den.  Kennt­nisse sind keine Vor­aus­set­zung.]

Mode­ra­to­rin: «Jetzt ist ja gerade die Ener­gie­po­li­tik ganz aktu­ell wirk­lich in aller Munde.  Sie haben gerade in die­ser Woche im Land­tag die Atom­kraft als eine Brü­cken­tech­no­lo­gie ver­tei­digt.  Wie sehen sie das denn mit Blick auf das hes­si­sche Bib­lis?»

Lucia Putt­rich: «Also ich sehe in der Tat Atom­kraft als Brü­cken­tech­no­lo­gie und für Bib­lis auch.  Bib­lis ist ein siche­res Kraft­werk, es ist fest­ge­legt, wenn Bib­lis aus­lau­fen wird und ich bin froh, dass jetzt am letz­ten Wochen­ende end­lich ne klare Ent­schei­dung getrof­fen wurde hin zu erneu­er­ba­ren Ener­gien, weg von der Kern­kraft.»

[Leicht gig­gelnde Anmer­kung des Autors: Bib­lis läuft also aus.  Gibt’s da ein Leck, von dem wir nichts wis­sen?  Brü­ckentecho­lo­gie ist ver­mut­lich eine gute, sym­pa­thi­sche Sache (Brü­cken sind ja etwas Ver­bin­den­des).  Weg von der Kern­kraft ist aller­dings auch gut, schon wegen der Wäh­ler.  Ja, Frau Putt­rich, wirk­lich ein span­nen­des Thema.  Sie errei­chen bei des­sen Behand­lung fast das Niveau einer fort­ge­schrit­te­nen Schü­le­rin der Sekun­dar­stufe I.]

Mode­ra­to­rin: «Jetzt wis­sen wir ja gar nicht, wie es mit Bib­lis tat­säch­lich wei­ter­geht und eigent­lich wis­sen wir auch, dass Bib­lis kein siche­res Kraft­werk ist, son­dern dass es grosse Sicher­heits­lü­cken gibt, über die man eigent­lich nur des­halb weg­ge­se­hen hat, weil man ein genaues Datum wusste, weil man ein Datum kannte, zu dem Bib­lis defi­ni­tiv vom Netz geht.  Wie wird es denn sein, wenn diese Ent­schei­dung geän­dert wird?  Wer­den sie dann Nach­bes­se­run­gen for­dern?»

Lucia Putt­rich: «Also erst­mal ist falsch, wenn sie sagen, dass Bib­lis ein unsi­che­res Kraft­werk wäre.  Also Bib­lis ist immer aktua­li­siert wor­den, es ist immer auf dem sichers­ten Stand gehal­ten wor­den und befin­det sich auch im inter­na­tio­na­len Ver­gleich im inter­na­tio­na­len Stan­dard und inso­fern ist immer das getan wor­den, was erfor­der­lich war und das wird auch zukünf­tig so sein und wenn Bib­lis län­ger läuft wer­den auch neue Anfor­de­run­gen gestellt wer­den.»

[Ich lerne: Wenn man nichts zu sagen hat, hel­fen Leug­nen und gebets­müh­len­ar­tige Wie­der­ho­lun­gen ohne Inhalts­schwere.]

Mode­ra­to­rin: «[…] Gibt es denn ein gros­ses Rie­sen­pro­jekt, bei dem sie sagen:  Wenn ich das nicht schaffe, dass ich das in die­ser Legis­la­tur­pe­ri­ode bis zum Ende wirk­lich ver­wirk­li­che, dann habe ich das Gefühl, als Minis­te­rin ver­sagt habe?»

Lucia Putt­rich: «Nein das gibt’s heut über­haupt noch nicht, son­dern ich hab ja eine Viel­falt von The­men, die ich haben werde, […] und da werde ich mit Sicher­heit unter­schied­li­che Akzente set­zen, eigene Akzente set­zen, aber ich werd ihnen heute noch nicht sagen, was ich meine, woran ich schei­tern könnte.»

Quelle: hr, Hes­sen­schau, 12. Sep­tem­ber 2010

Ich weiss nicht, wovon ich mehr begeis­tert sein soll.  Ist es die hohe sprach­li­che oder die enorme Sach­kom­pe­tenz, die Frau Putt­rich aus­strahlt?  Auch wenn Sie, liebe Leser, es ver­mut­lich nicht glau­ben kön­nen:  Die­ses Inter­view hat tat­säch­lich so statt­ge­fun­den und auch die jour­na­lis­tisch vor­bild­lich hart nach­fra­gende Mode­ra­to­rin (Bar­bara Mül­ler-Ges­kes) gibt es tat­säch­lich (Hes­sen­schau vom 12. Sep­tem­ber 2010).

Lucia Puttrich: Wahlplakat 2009Frau Putt­rich anschauen heisst erken­nen, dass ein strah­len­des Lächeln aus­reicht, um Wäh­ler­stim­men zu ergat­tern.  Frau Putt­rich zuhö­ren heisst begrei­fen, dass sie bes­ser nur gelä­chelt hätte.

Dass sie die Form (hier: die Spra­che) nicht beherrscht und die Inhalte ver­klei­dete Null­num­mern sind, dar­über kann ihr Strah­len nicht hin­weg­täu­schen.  Die­ses unsäg­li­che Gestam­mel, die­ses inhalts- und manch­mal gar zusam­men­hang­lose Geschwätz einer Wet­ter­auer Poli­tik­grösse ist erbärm­lich für jeman­den, der unsere Gesell­schaft gestal­ten soll.

Ande­rer­seits ist es aller­dings auch ein tref­fen­der Beleg dafür, dass das gute, alte Peter-Prin­zip immer noch gilt.  Ob der Atom­lobby das poli­tisch inhalts­leere, für eine Zahn­creme­wer­bung bes­tens geeig­nete Lächeln der Poli­ti­ke­rin so gut gefal­len hat, dass man sie in die rich­tige Posi­tio­nen gehievt hat?  War das die Trieb­fe­der:  Wer so strahlt, der kann auch ein strah­len­des Geschäft gut ver­kau­fen?

Ein Gutes hat Frau Put­trichs Selbst­ent­lar­vung jedoch:  Wenn ich mir ihr hilf­lo­ses Geplap­pere anhöre, dann kommt mir der Gedanke, dass wir in Rei­chels­heim mit dem unbe­hol­fen grin­sen­den Bischofs­ber­ger noch ganz gut weg­ge­kom­men sind.

-fj

7 Kommentare auf "Strahlende Politiker"

  1. Kaja sagt:

    Sind die Per­so­nen A-D auch fik­tive Per­so­nen wie in dei­nem Som­mer­krimi?
    Lg

  2. Frank J. sagt:

    Hallo Kaja,

    nein, die Infor­man­ten gibt es tat­säch­lich.

    -Frank

  3. schulze, bernd sagt:

    Ist das alles was du auf die Beine bringst,dich über poli­ti­ker aus­zu­las­sen? Bes­ser wäre es doch dich ein­zu­brin­gen, anstatt über andere her­zu­zie­hen. Aber anschei­nend ist dass nicht deine Stärke.

    • Frank J. sagt:

      Hallo Bernd,

      Dein kur­zer Kom­men­tar geht bedau­er­li­cher­weise mit kei­ner Silbe auf das Thema ein, wirft aber trotz­dem inter­es­sante Fra­gen auf:

      • Wel­chen Stel­len­wert ord­nest Du einer kri­ti­schen Beglei­tung von Poli­tik zu?
        Ich finde, dass es keine ernst­hafte poli­ti­sche Bericht­erstat­tung aus Rei­chels­heim gibt. Jeden Ansatz in diese Rich­tung emp­finde ich in Anbe­tracht der Mau­sche­leien und Ide­en­lo­sig­keit der Ver­ant­wort­li­chen für wich­tig.
      • Wie kommst Du dar­auf, dass ich mich mit mei­ner Arbeit hier im Blog nicht poli­tisch ein­bringe?
        Ich kann den Punkt so über­haupt nicht nach­voll­zie­hen. Unter­schätzt Du den poli­ti­schen Aspekt der Arbeit viel­leicht ein wenig?
      • Was an mei­nem Arti­kel über diese pein­lich-bana­len Poli­ti­ker­äus­se­run­gen ist „her­zie­hen“?
        Sicher bemühe ich mich, einen unter­halt­sa­me­ren Stil zu fin­den als Lokal­presse oder gar die Poli­ti­ker sel­ber — aber der Begriff „her­zie­hen“ ist nach mei­nem Geschmack ein wenig zu ein­di­men­sio­nal. Stellt Dich die­ses pein­li­che Gestammle, diese Wort­hül­sen der zitier­ten Poli­ti­ker zufrie­den? Ich kann mir kaum vor­stel­len, dass selbst glü­hende Anhän­ger der bei­den Strah­le­künst­ler nicht etwas zusam­men­zu­cken müs­sen, wenn sie sehen, was die „Pro­fis“ so von sich geben.

      Viel­leicht hast Du ja ein paar inhalt­li­che Aspekte parat?

      Dein klei­ner Trick, eine unlieb­same Mei­nung mit einer bei­läu­fi­gen Atta­cke auf die Repu­ta­tion des Auto­ren aus­zu­he­beln, ist übri­gens alt und ver­braucht. Ich darf dar­auf auf­merk­sam machen, dass nicht ich das Thema die­ses Arti­kels bin, son­dern — naja, das kannst Du ja gerne sel­ber noch­mal nach­le­sen.

      Mit freund­li­chem Gruss

      Frank

  4. schulze, bernd sagt:

    Dein dum­mes rum Gewäsche inter­es­siert kei­nen Men­schen. Du bist doch schon mehr­mals ins Fett­näpf­chen getre­ten. Aber dass muss dir ja Spaß machen. Soll­test viel­leicht lie­ber etwas mehr arbeiten,dann kommst du viel­leicht auf ein paar bes­sere Gedan­ken. Du scheinst viel Zeit zu haben. Gruß Bernd

    • Frank J. sagt:

      Lie­ber Bernd,

      es ist weder Ihre Sache, ob ich „viel Zeit“ habe (es sind ver­mut­lich unge­fähr 24 Stun­den pro Tag), noch geht es Sie etwas an, wie­viel ich „arbeite“.

      Meine Sache dage­gen ist es, die­sen Blog und die Kom­men­tare zumin­dest so niveau­voll zu hal­ten, dass etwas an Wert dabei her­aus­kommt. Da Sie zu einer Beschäf­ti­gung mit dem Thema offen­sicht­lich nicht fähig sind (und zudem brau­nes Gedan­ken­gut in die­sem Blog nicht gewünscht ist), werde ich wei­tere Bei­träge von Ihnen hier nicht dul­den.

      Trotz­dem mei­nen Dank an Sie für Ihre unfrei­wil­lig deut­li­che Dar­stel­lung der poli­ti­schen Kul­tur in so man­cher Ecke in Rei­chels­heim. :-)

      -Frank

  5. Michael W sagt:

    „Frau Put­trich anschauen heisst erken­nen, dass ein strah­lendes Lächeln aus­reicht, um Wäh­ler­stimmen zu ergat­tern. Frau Put­trich zuhö­ren heisst begrei­fen, dass sie bes­ser nur gelä­chelt hätte“.

    Zu geil, bin heute hier erst auf diese wun­der­bare Seite gelan­det und finde diese Satz­bau­ten zu gut. So macht das Lesen wie­der Laune.
    Sehr gut
    Grüßt der Michael.

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