9. September 2013, von

Wen juckt’s?

„Spass hat’s gemacht, nette Leute waren da und wir pla­nen im nächs­ten Jahr eine Neu­auf­lage“, so äus­serte sich eine der Initia­to­rin­nen des Völz­ber­ger Hoff­loh­markts.

Der lokale Bezug war wich­tig:  Die Anbie­ter waren alle­samt Pri­vat­leute und hat­ten alle etwas mit Völz­berg zu tun.  Kom­mer­zi­elle Anbie­ter mit Bil­lig-Kitsch aus China waren hier nicht zu fin­den.  Char­mi­ges aus vie­len Haus­hal­ten domi­nierte die Tische.  So man­che Klei­nig­keit wurde nach dem Motto „wonach Sie schon lange gesucht haben — es aber bis­her gar nicht wuss­ten“ nach Hause getra­gen oder gefah­ren.

Die Besu­cher waren natür­lich viele Völz­ber­ger, kamen aber auch aus den Nach­bar­or­ten und Gemein­den wie Birstein, Gre­ben­hain, Geln­hau­sen und Offen­bach.  Der Floh­markt wurde ersicht­lich ange­nom­men.  Samt Fami­lie erschien auch der Birstei­ner Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat Daniel Blä­ser, ebenso wie sein Gemein­de­ver­tre­ter-Kol­lege Die­ter Mai — aller­dings wur­den die Gesprä­che kaum von Poli­tik belas­tet.  Ledig­lich die Idee eines Floh­markts in Birstein wurde kurz ange­ris­sen.  Wäre es nicht prima, wenn das kleine Völz­berg einen Anstoss in Rich­tung Birstein geben könnte?

Dass so eine Ver­an­stal­tung in der nörd­lichs­ten Spitze des Main-Kin­zig-Krei­ses unge­wöhn­lich ist, belegte auch der Besuch eines Repor­ters aus Geln­hau­sen.  Es war durch­aus etwas los unter der Linde in Völz­berg.  Die bei­den Ver­an­stal­te­rin­nen konn­ten zufrie­den sein, wenn man bedenkt, dass der Floh­markt eine kleine Pri­vat­in­itia­tive und zudem ein ers­ter Ver­such war.

Auch Nach­bars Katze Wilma war anwe­send — ob sie Flöhe suchte oder abge­ben wollte, konnte nicht sicher geklärt wer­den.  Da sie sich auf den Arm neh­men liess, wer­den jedoch in eini­gen Tagen erste Ergeb­nisse vor­lie­gen.

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